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Gábor Király: Das Geheimnis der grauen Jogginghose

München, 19.09.2014

Was ist Gábor Királys Erfolgsgeheimnis? Ist es am Ende doch die graue Jogginghose? Bis jetzt gibt es noch keine stichhaltigen Beweise, dass sie geheime Kräfte besitzt, auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält. Der ungarische Rekordnationaltorhüter bringt alles mit, was man von einem Torwart erwartet: Er ist sicher, reaktionsschnell, beherrscht das Positionsspiel und ist ein echter Charakterkopf. Dank seines Ehrgeizes, seiner emotionalen Spielweise und der kultigen grauen Schlabberhose braucht er bei keinem Verein besonders lange, um zum Publikumsliebling zu avancieren. Natürlich kommt hinzu, dass Gábor ein hervorragender Keeper ist. Er ist einer der erfahrensten Schlussmänner im Profifußball und kann bereits auf über 700 Spiele in der ersten und zweiten Bundesliga, der Premier League und der Nationalmannschaft zurückblicken.

Dieses Gesamtpaket macht ihn zu einem erstklassigen und zuverlässigen Keeper, der kaum Schwachstellen hat und alle Aspekte des Torwartspiels hervorragend beherrscht. Dabei geht es nicht nur um spektakuläre Paraden und Flugeinlagen, sondern in erster Linie um die grundlegenden Techniken und Bewegungen. Über die Prioritäten im Training sagt der ungarische Rekordkeeper: „Das allerwichtigste für einen Torwart ist, dass er die Grundlagen sauber beherrscht. Nur wenn er über seine gesamte Karriere hinweg permanent an den Grundlagen arbeitet, kann er ein erfolgreicher und guter Torhüter sein.“

Und genau das macht Gábor Király. Doch er arbeitet nicht nur an sich selbst, sondern kümmert sich auch um den Torwartnachwuchs. In seinem Training, das er nun in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie für Sport und Training (1x1SPORT) auf Film festgehalten hat, liegt das Hauptaugenmerk auf den wichtigsten elementaren Techniken und Bewegungen. Gábor versucht, jungen Torhütern die Wichtigkeit der Fundamentals, wie Beinarbeit, Fangtechnik, Sprüngen und Positionsspiel näherzubringen. Denn er weiß, dass jede Bewegung des Keepers eine Kettenreaktion ist. Um den Ball aus dem Kreuzeck zu fischen, muss bereits der erste Fuß aus der Grundstellung richtig gesetzt werden. Um im Eins-gegen-Eins eine Chance zu haben, muss man vorher schon in der richtigen Position stehen. Um den Ball sicher fangen zu können, müssen die Hände in der korrekten Haltung sein. Für diesen speziellen Bereich hat Gábor sogar seine eigene Technik entwickelt, die sich von der Standardlehrmethode unterscheidet: Um das Risiko, Bälle durchrutschen zu lassen zu minimieren, sollte ein Keeper seiner Meinung nach immer eine Hand leicht hinter dem Ball positionieren. Das bringt er auch seinen Torhütern im Training bei und seine Fangquote gibt ihm recht. Außerdem bietet das Training die einmalige Gelegenheit, Gábor ohne sein Markenzeichen, der grauen Jogginghose, zwischen den Pfosten zu sehen.

Wenn man Gábor Király im Spiel oder Training beobachtet, erkennt man sehr schnell, dass er diese Trainingsphilosophie verinnerlicht hat. Ihm passieren kaum unnötige Fehler, er steht zumeist richtig und beherrscht, aufbauend auf den angesprochenen Grundlagen, auch anspruchsvolle Bewegungen und Aktionen perfekt. Für alle Nachwuchskeeper heißt das aber auch, dass es leider nicht nur an der grauen Schlabberhose liegt, sondern sehr viel harte Arbeit und detailliertes Training braucht, um ein guter und zuverlässiger Schlussmann, wie er, zu sein.

Mehr Informationen unter: http://www.1x1sport.de/

Erhältlich ab 19.09.14 im Handel und auf
http://www.1x1filmshop.de/

Das Presse-Paket mit Bildern und der Presse-Mitteilung im PDF-Format finden Sie zum Download auf der Seite der DVD.

Torwarttraining Fundamentals