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Schneller Kopf frisst schnelle Beine

München, 19.08.2014

„Fast jedem Fehler im Sport geht ein Fehler in der visuellen Wahrnehmung und der Einschätzung voraus.“
Samir Tanjo weiß, wovon er spricht. Er ist Koordinations-, Gehirn- und Sport-Visualtrainer. Doch Samirs Training ist anders. Da es in fast jeder Sportart darum geht, möglichst schnell zu reagieren und Eindrücke umgehend zu verarbeiten, hat er sich darauf spezialisiert, sein „normales“ Koordinationstraining mit dem Visualtraining zu verbinden. Dabei geht es nicht darum, Buchstaben und Zahlen scharf zu sehen, sondern peripheres und schnelles Sehen zu verbessern und gleichzeitig Reaktions- und Entscheidungszeit zu verkürzen.
Denn je schneller ein Sportler Bälle, Mitspieler, Gegner oder Räume verarbeiten und richtig einschätzen kann, desto effektiver und erfolgreicher werden seine Entscheidungen, Bewegungen und Handlungen.

Zu einer schnellen Entscheidung gehört aber nicht nur das Sehen, sondern auch der Kopf. Deswegen beinhaltet Samirs Training, das er jetzt in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie für Sport und Training (1x1SPORT) auf dem Film „Visuelles Koordinationstraining“ veröffentlicht hat, immer Zusatzaufgaben. Neben den visuellen sind das vor allem kognitive und körperliche Aufgaben. Zusammen mit Matthias Nowak, dem Technik- und Kreativtrainer der Frauen-Bundesligisten des FC Bayern München hat er Übungen entwickelt, welche die Bereiche schnelles Sehen, schnelles Verarbeiten und schnelles Umsetzen in einem ganzheitlichen Training erfolgreich verknüpfen. „Die Sportler bekommen nicht nur schnellere Beine, sondern auch einen schnellen Kopf und ein besseres Auge und können so schneller handeln“, fasst Gehirntrainer Nowak das Training zusammen.

Die zugrundeliegende Methodik nennt sich „Dynamic Body Control“. Ziel ist es, als Sportler die maximale Kontrolle über seinen Körper zu erlangen und gleichzeitig so dynamisch wie möglich zu sein. Dazu müssen nicht nur Körper und Gehirn perfekt zusammenarbeiten, sondern auch die visuellen Fähigkeiten geschult und gefördert werden.

Für ihr Training benötigen Samir und Matthias nichts weiter als eine Koordinationsleiter und Hütchen. Doch sie schaffen es, das klassische Hilfsmittel durch die visuellen, kognitiven und körperlichen Zusatzaufgaben perfekt auf die Anforderungen an ein modernes Training für moderne Athleten anzupassen. Denn in einer Zeit, in der sich viele Sportler technisch und athletisch auf einer Augenhöhe bewegen, werden Fähigkeiten wie Wahrnehmung, Entscheidungsschnelligkeit und ein geschultes Auge immer mehr zu entscheidenden Faktoren.

Das weiß auch der renommierte schwedische Gehirnforscher Torbjörn Vestberg, mit dem Nowak seit Jahren eng zusammenarbeitet. Vestberg war für eine Reihe von Versuchen in Barcelona, um die exekutiven Funktionen von Xavi und Iniesta, zwei der besten Fußballspieler der Welt, zu testen und ist sich sicher: „Je besser das Zusammenspiel von Körper und Kopf funktioniert und je besser der Sportler vernetzt ist, umso effektiver und erfolgreicher ist er.“

Das Sport-Visualtraining ist eine relativ neue Erscheinung, was schon ein wenig verwunderlich ist, wenn man bedenkt, wie viel im Sport mit der Fähigkeit, Dinge schnell zu sehen, zu verarbeiten und auf sie zu reagieren steht und fällt. Egal welche Sportart man sich ansieht, der Erfolg hängt immer von diesen Fertigkeiten ab. Samir und Matthias wollen mit ihrem Training allen Sportlern dabei helfen, schneller, effektiver und beweglicher zu werden; nicht nur körperlich, sondern vor allem im Kopf!

Mehr Informationen unter: http://www.1x1sport.de/

Erhältlich ab 19.08.2014 im Handel und auf
http://www.1x1filmshop.de/

Das Presse-Paket mit Bildern und der Presse-Mitteilung im PDF-Format finden Sie zum Download auf der Seite der DVD.

Visuelles Koordinationstraining

Der perfekte Lauf

München, 29.07.2014

Gibt es den perfekten Laufstil?
Fakt ist, dass jeder Läufer, egal ob Freizeit-Athlet oder Olympionike, seine ganz individuelle Art zu laufen hat. Auch bei laufintensiven Sportarten wie Fußball, Basketball oder Hockey sieht man selten zwei Spieler mit identischem Stil. Und auch im Wald und auf den Straßen kann man die verschiedensten Bewegungsmuster beobachten. Viele Jogger und Hobbyläufer machen sich allerdings wenig Gedanken über die korrekte Technik. Laufen? Das kann doch jeder! „Prinzipiell ist das richtig, aber man sieht kaum Freizeitsportler die wirklich fehlerfrei und technisch sauber laufen können“ weiß Diplom-Sportlehrer Oliver Pelzer.

Weniger Schmerzen durch richtiges Laufen

Das Problem dabei: Die falsche Lauftechnik kann unangenehme Folgen haben. Zum einen schadet die falsche Technik dem Körper. Die Probleme können sich von den Füßen und den Beinen in den Rücken und den gesamten Körper ausbreiten. Obwohl man seinem Körper eigentlich etwas Gutes tun wollte, erreicht man leider schnell das Gegenteil.

Hinzu kommt der sportliche Aspekt. Die falsche Technik mindert in der Regel die Leistung und verhindert ein unbeschwertes Laufen. Dadurch wird die sportliche Betätigung ineffizient und unnötig anstrengend. Das wird besonders bei laufintensiven Sportarten zum Problem. Denn die falsche Lauftechnik ist das kleinste Zahnrad und kann eine neue weitreichende Fehlerkette in Gang setzen. Der Sportler ist langsamer, unbeweglicher, verletzungsanfälliger und kann seine Technik nicht optimal einsetzen. DFB-Fußballlehrer Pelzer führt aus: „Man muss das richtige Laufen trainieren, denn nur so kann ein Spieler auch fußballtechnisch das Maximum aus sich herausholen“. Mit anderen Worten: Die falsche Lauftechnik mindert auch die technische und sportartspezifische Leistung.

Nun hat der Lauf- und Koordinationsexperte in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie für Sport und Training (1x1SPORT) zwei Filme veröffentlicht, in denen er ein Grundlagentraining zur richtigen Lauftechnik sowie ein fundamentales Koordinationstraining vorstellt. Darin verbindet der ehemalige U17-Nationaltrainer von Kasachstan und Aserbaidschan die läuferischen Basics mit den speziellen Anforderungen an den Fußball.

Die Übungen sollen allen Jugend- und Amateurtrainern dabei helfen, ihren Spielern in einfachen Schritten die richtige Lauftechnik sowie die wichtigsten koordinativen Grundlagen beizubringen. Dadurch werden sie verletzungsresistenter und steigern ihr fußballerisches Leistungspotenzial. Ein individueller Laufstil ist nicht zwangsläufig falsch, aber jeder Sportler sollte zumindest die läuferischen und koordinativen Fundamentals korrekt erlernen, damit sich keine falschen Bewegungsmuster einschleichen und er sich nicht selbst der Chance beraubt, die maximale Leistung abzurufen.

Mehr Informationen unter: http://www.1x1sport.de/

Erhältlich ab 30.07.2014 im Handel und auf
http://www.1x1filmshop.de/

Das Presse-Paket mit Bildern und der Presse-Mitteilung im PDF-Format finden Sie zum Download auf den jeweiligen Seiten der DVD’s.

Fussball Fundamentals: Koordinationstraining
Fussball Fundamentals: Lauf-ABC