Volkskrankheit Rückenschmerzen: Teil der Lösung und Teil des Problems sind die Faszien

München, 03.03.2015

Ein Stechen hier, ein Zwicken dort, eine falsche Bewegung und der Rücken macht sich wieder mal schmerzhaft bemerkbar. Ein Großteil der Bevölkerung leidet an der Volkskrankheit Rückenschmerzen. Das liegt nicht etwa am demografischen Wandel und dem Alter der Betroffenen, sondern meistens an uns selber. Viele von uns verbringen den ganzen Tag im Büro. Wir sitzen vor dem Computer, bewegen uns zu wenig, oft falsch und meistens monoton.

Lange dachte man, dass hauptsächlich Probleme in den Muskeln, Gelenken oder Bandscheiben für die Schmerzen verantwortlich sind. Mittlerweile wurde ein neuer Übeltäter ausgemacht: Faszien. Dr. Robert Schleip ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Faszienforschung. Als Co-Initiator des 1. Fascia Research Congress 2007 in Boston hat er großen Anteil daran, dass seitdem fast täglich neue wissenschaftliche und medizinische Forschungsergebnisse veröffentlicht werden. Er vergleicht das Fasziennetz in unserem Körper mit einem Taucheranzug: „Was man heute als Faszien bezeichnet, ist nahezu identisch mit dem Bindegewebe. Dazu gehören Sehnen, Kapseln, Bänder, das lockere Bindegewebe direkt unter der Haut sowie das lockere Bindegewebe innerhalb des Muskels. Faszien umhüllen und durchdringen nicht nur jeden Muskel, sie bilden außerdem eine Hülle, ähnlich wie ein Taucheranzug, die unseren ganzen Körper in einem Stück umhüllt, verbindet und zusammenhält.“

Das Wirken der Faszien wurde lange unterschätzt, aber mittlerweile weiß man um die positiven Effekte einer gezielten Faszienbehandlung. Das effektivste Mittel, um an seine Faszien „heranzukommen“ ist die Selbstmassage mit speziellen Faszienrollen. Der Sportmediziner Dr. Lutz Graumann arbeitet eng mit Dr. Schleip zusammen. Über die Entwicklung der Faszienforschung sagt er: „In der Medizin, also auch während meiner Ausbildung, wurden die Faszien immer als erstes entfernt, um freie Sicht auf die Muskulatur, das vermeintlich spannendere Gewebe, zu haben. Nach und nach hat man festgestellt, dass man trotz aller Behandlungsmethoden, Trainingsmaßnahmen und Rückentherapien dem Problem Rückenschmerzen noch nicht Herr geworden ist. Unter anderem durch die Arbeit von Dr. Schleip hat man herausgefunden, dass sich die Struktur der Faszien verändert, wenn wir in ‚Zwangspositionen‘ verharren. Wenn wir also den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen und uns wenig bewegen, verändert sich die Gewebestruktur so, dass Rückenschmerzen entstehen und nachhaltig aufrechterhalten werden.“ Mit anderen Worten: Die Faszien verkleben und lösen dadurch den Schmerz aus.

Mit der Behandlung durch die Faszienrolle werden die Fasern wieder neu ausgerichtet, durchfeuchtet und das Gewebe kann sich regenerieren. Dadurch werden nicht nur die Schmerzen bekämpft, sondern der Körper wird außerdem beweglicher, leistungsfähiger und verletzungsresistenter.

Personal- und Fitnesstrainerin Nina Heinemann hat das Potenzial der Rolle früh erkannt. Sie gehört zu den ersten zertifizierten Blackroll-Trainerausbildern. Sie schwört auf die Behandlung mit der 30 Zentimeter langen Rolle: „Die einfachste Art, seine Faszien zu behandeln, ist das Rollen. Der Profisportler kann so das Letzte aus seinem Körper rausholen und seine Muskeln ernähren, der Hobbysportler kann durch das Rollen Muskelkater vorbeugen und seine Beweglichkeit steigern und der Büroangestellte kann seine Verspannungen und Schmerzen im Schulter-, Rücken- und Nackenbereich behandeln. Außerdem ist es die perfekte Methode, um die Regeneration anzukurbeln“
Für jeden Sportler, Rückenschmerzpatient und Schreibtischhengst, der wissen will, wie er die Rolle richtig und effektiv einsetzt, hat Nina nun in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie für Sport und Training (www.1x1SPORT.de) zwei Blackroll-Filme veröffentlicht. Im ersten Teil dreht sich alles um Selbstmassage und die Behandlung von Schmerzpunkten. Der zweite Film zeigt funktionelle Fitnessübungen mit der Blackroll.

Auch der Bundesverband der deutschen Rückenschulen hat den Nutzen des Faszientrainings erkannt. Er hat die Blackroll geprüft und für die Behandlung von Rückenschmerzen empfohlen. Außerdem wurde sie 2009 mit dem Physiopreis für das „Angebot mit größtem Nutzen für die Zielgruppe“ ausgezeichnet. Die Faszienforschung befindet sich immer noch in den Kinderschuhen, aber es werden fast täglich neue Studien und Ergebnisse veröffentlicht, die alle, die von Schmerzen geplagt werden, hoffen lassen. Und dank der Blackroll haben sie die Möglichkeit, den Schmerz selber aktiv zu bekämpfen und ganz nebenbei ihrem Körper neue Beweglichkeit und Mobilität zu verleihen.

Erhältlich ab 02.04.2015 im Handel und auf
http://www.1x1filmshop.de/

Das Presse-Paket mit Bildern und der Presse-Mitteilung im PDF-Format finden Sie zum Download auf den jeweiligen der Seite der DVD’s.

BLACKROLL’n Relax (VÖ. 02.04.2015)
Funktionelles BLACKROLL Faszientraining (VÖ. 02.04.2015)